Farben der Nacht

Fotografieren mit der Dunkelheit
Wie kann man im Dunkeln fotografieren?
Für mich ist die Dunkelheit kein Hindernis, sondern ein Gestaltungsmittel. Ich suche das vorhandene Licht – eine Straßenlaterne, ein beleuchtetes Fenster, leere Cafés, vereinzelte Passanten, den Mond oder eine Spiegelung – und setze es gezielt ein. Licht und Schatten, sichtbare und verborgene Bereiche schaffen dabei eine ganz eigene Atmosphäre. Mit dem Einbruch der Nacht verändert sich nicht nur das Licht – auch unsere Wahrnehmung und unser Lebensgefühl wandeln sich. Die Nacht verändert Farben und Räume. Was am Tag selbstverständlich erscheint, kann plötzlich geheimnisvoll und überraschend wirken. Gemeinsam mit der Sopranistin Joséphine Pilars de Pilar und dem Pianisten Jan Weigelt entsteht bei Les couleurs de la nuit – Farben und Klänge der Nacht ein Dialog zwischen Musik und Fotografie. Meine Bilder greifen die Stimmungen der Musik auf und übersetzen sie in Licht, Farbe, Schatten und Bewegung. So entsteht ein Zusammenspiel von Klang und Bild, Realität und Vorstellung, Dunkelheit und Licht.
Ich fotografiere nicht trotz der Dunkelheit. Ich fotografiere mit der Dunkelheit.
Konzert Les couleurs de la nuit – Farben der Nacht
Josephine Pilars de Pilar – Sopran Bildprojektion- Siegward Schmitz













































