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Siegward Schmitz,
in Deutschland geboren, widmet sich seit über fünf Jahrzehnten der Fotografie. Sein Werk umfasst Landschaften, urbane Räume und die Beobachtung des Menschen. Mit einem sensiblen Blick für Licht, Atmosphäre und Bewegung hält er flüchtige Momente fest und entwickelt daraus eine eigenständige, poetische Bildsprache.
Seine Ausbildung führte ihn zu Prof. Wim Noordhoek in den Niederlanden, wo er Bildkomposition, Lichtführung und Farbharmonie vertiefte. In Polen studierte er bei Henrik Rogozinski traditionelle Edeldruckverfahren und spezialisierte sich auf den selten gewordenen Gummidruck. Inspiriert von den Landschaftsfotografien von Shinzo Maeda und Eliot Porter entwickelte er eine eigene fotografische Sprache, in der Natur und urbane Strukturen miteinander in Dialog treten. Neben der Landschaftsfotografie beschäftigt sich Schmitz intensiv mit dem Leben in Städten. Menschen in Bewegung, Alltagssituationen, Straßenkunst und insbesondere Graffitis werden zu Momentaufnahmen gesellschaftlicher Wirklichkeit. Dabei interessiert ihn nicht nur das einzelne Motiv, sondern auch sein räumlicher und zeitlicher Zusammenhang. Seine Arbeiten wurden in Deutschland, Frankreich, Polen und den Niederlanden ausgestellt. Seit 2003 ist Siegward Schmitz Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Aktuell erweitert er sein fotografisches Schaffen um interdisziplinäre Projekte, in denen Fotografie, Video, Gesang und Tanz miteinander verbunden werden.
