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Die Irrwege der Julia P. – oder die Suche nach dem Glück

Video Ausschnitte aus „Die Irrwege der Julia P.

„Die Irrwege der Julia P. - die Suche nach dem Glück“

Gesang - Tanz - Klavier - Videokunst (gesamt: 70 Min.)

 

Kurz zum Inhalt:

Im Zentrum steht Julia P., deren innerer Konflikt als Dialog zwischen Stimme (Gesang) und Seele (Tanz) auf der Bühne sichtbar wird. Sie ist gefangen in einem Alltag aus Dauerstress, Selbstzweifeln, Wut und Einsamkeit und zugleich geprägt von einer starken Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit und einem Leben jenseits der inneren Enge.

Der Dialog zwischen Sängerin und Tänzerin zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Abend. Musik, Bewegung, Szene und Videoprojektionen greifen ineinander und erzählen gemeinsam von dem Versuch, sich selbst nicht zu verlieren.

 

 

„Meine Bilder machen aus der Stadt eine innere Landschaft – zwischen Einsamkeit, Aufbruch, Sehnsucht und der Suche nach Glück.“

Für Die Irrwege der Julia P. entwickle ich die visuelle Ebene aus meiner Graffiti- und Streetfotografie. Mich interessieren dabei die Spuren des Lebens in der Stadt: Wände, Zeichen, Farben, verlassene Orte, zufällige Begegnungen und Menschen, die ihren

eigenen Weg durch den urbanen Raum suchen.

Diese Bilder sind für mich mehr als eine Kulisse. Sie werden zu einer inneren Landschaft– zu Bildern für Unruhe, Einsamkeit, Wut, Sehnsucht und die Suche nach Nähe und Glück.

Gemeinsam mit dem Gesang von Joséphine Pilars de Pilar und dem Tanz von Michèle Furrer entsteht ein Dialog zwischen Bild, Musik und Bewegung. Meine Fotografien und Videos verändern dabei den Bühnenraum und verbinden reale Stadtszenen mit Erinnerung, Vorstellung und inneren Bildern.

Mich fasziniert besonders der Moment, in dem ein alltägliches Stadtmotiv plötzlich etwas über den Menschen erzählt. Ein Graffiti kann zum Ausdruck eines inneren Aufbegehrens werden, eine leere Straße zur Einsamkeit, ein Lichtschein zur Hoffnung.

Die Stadt wird zur Projektionsfläche der Seele.

So entstehen Bilder, die nicht die Geschichte von Julia P. erzählen, sondern ihre Gefühle sichtbar machen.